

Dr. Markus Prummer
Farbe ist die Essenz meiner Bilder
Sie zeigt eine Überlagerung von Momentaufnahmen in unterschiedlichen Schichten und Texturen. Diese spiegeln die Metamorphosen des Lebens und meiner Sozialisierungen wider. Meine Kunst will anregen, sich stets neu zu er/finden. Sie ist „infinito“, ein ursprünglich für die „Plastik bzw. Skulptur“ verwendeter und aus der Kunstwissenschaft entlehnter Begriff. Dieser bedeutet sowohl unvollendet als auch unendlich.
Für mich als bildender Künstler und promovierter Kunsthistoriker ist es unausweichlich, sich stets neu zu orientieren und unterschiedliche Perspektiven einzunehmen, wie sie auch die Betrachter*innen in meiner nichtgegenständlichen Malerei entdecken sollen. Inhaltlich beschäftige ich mich mit der Ästhetik und Visualisierung komplexer Denkprozesse, die ich auf ihre sinnliche Erfahrung und ihren materiellen Gehalt hin befrage.
Die meist großen Leinwandarbeiten spielen mit Harmonie und Disharmonie der Acryl- und Acrylsprühfarben sowie dem Widerspruch, Farbe zum einen in eine bestimmte Position zu bringen und zum anderen, die Komposition aus dem intuitiven und nicht beeinflussbaren Anteil des spontanen Agierens während des Malprozesses entstehen zu lassen. Gleichzeitig versuche ich, dass in der
Vergangenheit erworbene Wissen zu kombinieren, um damit gegenwärtig neue Wege zu beschreiten und zukünftig Neues zu lernen. Meine Bildsprache resultiert aus dem spontanen Agieren, Wissen und Erfahrung, in deren Zentrum die Farbe steht.
VITA
In seinen Bildern erkundet der Künstler die Grenzen von Farbe und Form. Durch das Auftragen und Abtragen mehrerer Schichten aus kräftigen Acryl- und Acrylsprayfarbe schafft er dynamische Kompositionen, die den Betrachterinnen und Betrachtern dazu einladen, bei jedem Blick stets etwas Neues zu entdecken. Seine Arbeitsweise ist intuitiv und prozessorientiert, wobei er die Interaktionen von Farben und Texturen nutzt, um emotionale Resonanzen zu erzeugen. Seine abstrakte, dem „Neo-Impressionismus“ zugeschriebene Malerei erlaubt es ihm, über die Grenzen des Realen hinauszugehen und neue Welten zu erschaffen. Sie gibt ihm die Freiheit, seine eigene Realität zu formen und sie mit anderen zu teilen.
Sein Lebensweg und seine Interessen sind ebenso vielschichtig wie seine Kunst, die diese Lebensphilosophie widerspiegelt. Als „creative mind“ vereint er als promovierter Kunsthistoriker und Ausstellungskurator unterschiedliche Tätigkeitsfelder und greift stets nach facettenreichen, neuen Projekten.
Der in Landsberg am Lech geborene und derzeit in Nürnberg schaffende Maler verleiht seinen Unikaten eine ätherische Atmosphäre, womit der Autodidakt sein Publikum auf Ausstellungen, Kunstveranstaltungen und Workshops begeistert.
2024
Mitgliedschaft im "Berufsverband der bildenden Künstlerinnen und Künstler Nürnberg / Mittelfranken e.V."
2023
Kooperationen: S.O.S. - Spaces of Senses, Kunstinstallation (Bärbel Frank, Gelsenkirchen),
Swipe Dance (Marit Werner, Nürnberg)
2023
Kunst am Bau, Brüel
2023
Ateliergemeinschaft ‘Kunstrampe36’, Nürnberg, Dennerstraße 6
2023
Mitglied Kunstverein VirtuellVisuell Dorsten e.V.
2021
Mitglied Kunstverein GOHO e.V., Nürnberg
Projekt 2021
„Schaufenster in die Stadt“, Nürnberg, Idee und Konzept, in Zusammenarbeit mit Urban Lab/KUF Kultur/Raumkompass Nürnberg
2021
Projektkoordinator „Kulturfestival“ - Internationales Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschungen –
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen
Seit 2020
Solo- und Gruppenausstellungen
Seit 2020
Freischaffender Künstler, Nürnberg
2018-2020
Kurator und Wissenschaftlicher Mitarbeiter – Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg
2016-2018
Wissenschaftlicher Volontär – Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg
2012-2015
Promotion im Fach Kunstgeschichte – Ludwig-Maximilians-Universität München, „Quattuor Novissima – Die Ikonografie der „Vier letzten Dinge“
2006-2012
Studium der Kunstgeschichte, Geschichte, Klassischen Archäologie – Universität Augsburg